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Die Stiftung hat ihren Sitz an der Lindenbergstrasse 15 in 8700 Küsnacht. Dort verwaltet sie den literarischen Nachlass von Marie-Louise von Franz und von Barbara Hannah sowie die Marie-Louise von Franz-Bibliothek. 

Das Haus Lindenbergstrasse 15 in Küsnacht ist heute in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich. 
(vgl. Zutritt zur Bibliothek).

Zweckartikel der Stiftung, Artikel 3:

Die Stiftung bezweckt die Unterstützung der Forschung und die Verbreitung der Erkenntnisse im Gebiete der Jung’schen Psychologie, insbesondere

  • die Organisation von Tagungen von Analytikern und Dozenten Jung’scher Richtung mit Vertretern anderer Wissenschaften.
  • die Durchführung von Symposien über spezielle Probleme der Psychologie im Sinne von C.G. Jung.
  • die Ermöglichung von wissenschaftlichen Arbeiten, welche die Erkenntnisse der Jung’schen Psychologie schöpferisch erweitern.
  • die Publikation von wertvollen Arbeiten auf dem Gebiete der Jung’schen Psychologie im eigenen Verlag.
  • die Neuauflage vergriffener Publikationen von Marie-Louise von Franz, Küsnacht, sowie die Herausgabe ihrer unpublizierten Manuskripte und die Übersetzungen ihrer bereits veröffentlichten Arbeiten in andere Sprachen.

     

  • Die Kernaufgaben der Stiftung für Jung’sche Psychologie, Küsnacht.

    Bei der Gründung der Stiftung für Jung’sche Psychologie im Jahr 1974 durch Marie-Louise von Franz und vier Freunden wurde als Stiftungszweck die Verbreitung und die Vertiefung der Erkenntnisse der Analytischen Psychologie nach C. G. Jung festgehalten. Diesem Zweckartikel kommen wir nach, indem wir verschiedene Möglichkeiten ausschöpfen. Dazu zählen insbesondere die Organisation von Vorträgen, Führungen, Exkursionen, interdisziplinäre Veranstaltungen und Weiterbildungen für diplomierte Analytiker und Interessierte in der Schweiz und im Ausland. Die Publikationen von wertvollen Arbeiten unterstützen wir mit finanziellen Beiträgen.

    Im Jahr 1988 haben wir einen stiftungseigenen Verlag gegründet. In diesem Verlag erscheinen mehrere Schriftenreihen. Der erste Band der Zeitschrift Jungiana Reihe A erschien 1989. Die Reihe A ist kurzen Beiträgen von verschiedenen Autoren vorbehalten (inzwischen wird die Jungiana A/21 vorbereitet). Im gleichen Jahr erschien der erste Band der Reihen B. Die Reihe B besteht aus Monografien von einzelnen Autoren zu besonderen Themen (inzwischen sind 13 Bände erschienen). Des Weiteren wurde eine eigene Reihe für die Werke von Marie-Louise von Franz eingerichtet. Die Rechte zur Publikation ihrer Schriften ging mit ihrem Tod 1998 an die Stiftung. Bis heute sind die meisten ihrer Bücher und Aufsätze im Rahmen ihres Gesamtwerkes in revidierten Ausgaben neu erschienen (15 Bände liegen vor) und weitere werden noch zur Herausgabe vorbereitet. Die umfassende Bibliothek von Marie-Louise von Franz mit über 8000 Büchern, Manuskripten und antiquarischen Seltenheiten ging ebenso an die Stiftung, sowie die Sammlung von Werken der Malerin und Autorin Barbara Hanna, mit der sie im gemeinsamen Haus an der Lindenbergstrasse in Küsnacht lebte und arbeitete. Wir sind zudem für die Betreuung der drei Webseiten sowie den Versand von Newslettern zuständig.

    Für die Bewältigung dieser vielseitigen Aufgaben haben wir bis gegen 20 Teilzeit-Mitarbeiter im In- und Ausland angestellt. Wir arbeiten eng zusammen mit der Fotorotar, Egg, die uns bei der Gestaltung der Bücher zur Seite steht sowie diese druckt und bindet. Die Medio-Ingeno AG, Meilen hilft uns, das File-Maker-Programm für den Betrieb der Bibliothek zu optimieren. Die Quantum Digital, Zürich, unterstützt uns bei der Gestaltung der Webseiten. Die Literatur-Agentur von Peter und Paul Fritz in Zürich übernimmt die Vertragsabwicklung mit Lizenznehmern. Das ist erforderlich, weil die Werke von Marie-Louise von Franz heute in 23 Weltsprachen erscheinen und mit über 100 Herausgebern verhandelt werden muss. Ihre Gesammelten Werke auf Englisch publiziert der Verlag Chiron, Ashville, US, dem wir die vollständig redigierten Neuauflagen ins Englische übersetzen. Lager, Versand- und Rechnungswesen unserer Bücher hat die Brunau-Stiftung, Zürich übernommen.

    Die überarbeitete Herausgabe des Gesamtwerks von Marie-Louise von Franz auf Deutsch wird in den nächsten Jahren abgeschlossen sein. Es werden noch einzelne, bisher unveröffentlichte Schriften folgen. Die Reihe A der Jungiana soll in unregelmässigen Abständen weiter erscheinen. In der Reihe B werden derzeit folgende Monografien für den Druck vorbereitet: eine deutsche Übersetzung des englischen Titels Striving toward Holness (Wege zur Ganzheit) von Barbara Hannah, eine Biografie über Emma Jung von Emelda Gaudissart, eine Untersuchung zur Geschichte, Kultur und Religion der Völker des alten Mexiko von José Zavala und eine Tiefenpsychologische und kulturgeschichtliche Interpretation des letzten Ölgemäldes des Renaissancekünstlers Guillaume Pierre de Marcillat von Hansueli Etter. Publikationen in der Form von elektronischen Medien (Off- und Online) sind in Vorbereitung. Die Organisation von Veranstaltungen wird entsprechend unserer Möglichkeiten und den spontanen Gelegenheiten weitergeführt. Informationen dazu können unserer Webseiten entnommen werden.

    Küsnacht, den 24. April 2024


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