Geschichte


Am 26. April 1974 wurde die „Stiftung für Jung’sche Psychologie“ mit Sitz in Küsnacht (ZH) gegründet. Die Gründungsmitglieder waren neben Marie-Louise von Franz, die Herren René Malamud, Willi Obrist, Alfred Ribi und Paul Walder. Zwischenzeitlich gehörten auch Lorenz Jung (gest. 1990), Magdalena Rüetschi (ausgetreten) und Helene Kindhauser (gest. 2009) zum Stiftungsrat. Ursprünglich beabsichtigten die Stifter eine neue Stätte zur Ausbildung von Jungschen Analytikern ins Leben zu rufen. Man einigte sich aber bald auf „die Unterstützung der Forschung und die Verbreitung der Erkenntnisse im Gebiet der Jung’schen Psychologie“. Der Zweckartikel der Stiftung umfasste damals nur die Organisation von Tagungen mit Vertretern anderer Wissenschaften (Interdisziplinäre Gespräche), die Durchführung von Symposien und Weiterbildungen in Jungscher Psychologie und die Unterstützung von wissenschaftlichen Arbeiten, welche die Erkenntnisse der Jungschen Psychologie schöpferisch erweitern.

Später kamen weitere Aufgaben hinzu: die Publikationen von wertvollen Arbeiten auf dem Gebiet der Jungschen Psychologie im eigenen Verlag als kurze Beiträge in der Reihe Jungiana A oder als Monografien in der Reihe Jungiana B, die Neuauflage vergriffener und die Herausgabe von unpublizierten Publikationen von Marie-Louise von Franz und von Barbara Hannah, die Übersetzung ihrer bereits veröffentlichen Arbeiten in andere Sprachen. Bis heute sind 18 Bände der Reihe Jungiana A und 12 Bände der Reihe Jungiana B erschienen. Nach dem Tod von Marie-Louise von Franz am 17. Februar 1998 kam die Stiftung in den Besitz ihrer Verlagsrechte sowie derjenigen von Barbara Hannah. Marie-Louise von Franz hat der Stiftung testamentarisch die Aufgabe übertragen ihre Schriften zu verwalten und auf dem Markt zu behalten. Inzwischen hat die Stiftung Verträge mit über 100 Herausgebern weltweit abgeschlossen und sie beschäftigt zur Herausgabe ihrer Werke über ein Dutzend Mitarbeitende. Auf Deutsch sind mittlerweile 10 überarbeitete Bücher von Marie-Louise von Franz im eigenen Verlag neu aufgelegt worden.


Neuheiten


«Das ist das Bild der Haushälterin der Familie Hannah, die man ‹Nanna› nannte. Die höchst bescheidene Arbeit, die ‹Nanna› verrichtet, nimmt...

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Aus Gesprächen mit C.G. Jung
Wolfgang Pauli, das Weibliche und die Gefahren der modernen Welt
Der Fisch mit dem goldenen Kopf

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In Symbolik des Märchens setzte sich Marie-Louise von Franz mit weit über 1000 Märchen aus aller Welt auseinander. Mit der redaktionellen Hilfe von Hedwig von Beit leistete sie damit eine wahre ...

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Neuauflage 2015: Neu direkt ab Masterband mit verbesserter Bildqualität und englischem Untertitel. Im Film von Françoise Selhofer gibt Marie-Louise von Franz Einblick in ihr eigenes Leben, ihre ...

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Schon immer haben Menschen versucht, in die Zukunft zu blicken. Sie verließen sich auf ihre Träume, beachteten aber auch andere Hinweise:...

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Schöpfungsmythen berühren uns in der Tiefe unserer Seele. In vielen Kulturen und Stammesreligionen gehört das Erzählen des Schöpfungsmythos...

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Das menschliche Bewusstsein empfängt dort, wo es an die Grenzen des Wissbaren stösst und vital drängenden Fragen gegenübersteht, aus...

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Märchen verfügen über eine tiefe Weisheit. «Märchen lassen uns nie im Stich», so Marie-Louise von Franz. Märchen trösten...

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